Welches CMS passt für meine Website?

Ein CMS (Content-Management-System) ist ein Programm zum Betreiben einer Website. Zwischen 250 bis 300 verschiedene Programme sind derzeit auf dem Markt verfügbar. Hier stellt sich die Frage, welchen Ansprüchen ein CMS gerecht werden muss, um das geplante Online-Projekt optimal unterstützen zu können? Um mit einer Website möglichst viele Besucher anzulocken und zu halten, braucht man ansprechende Inhalte: Texte, Bilder, Videos und Grafiken bieten nicht nur Mehrwert für Leser und User, sie werden auch von Suchmaschinen positiv registriert. Doch diese Inhalte müssen erst einmal verwaltet, veröffentlicht, aktualisiert und kommuniziert werden. Je nach Umfang der Website, eine Mammutaufgabe, die ohne das passende CMS nicht zu bewältigen ist.

Die meist verwendeten CM-Systeme

Die mit Abstand meistverwendeten CMS sind freie Open-Source-Programme. Das heißt, ihr Quellcode ist offen einsehbar, weltweite Communities aus freiwilligen und bezahlten Mitarbeitern kümmern sich um die Programmierung und Weiterentwicklung und jeder kann die Software kostenlos installieren. Sowohl WordPress als auch Joomla, Drupal, Contao und Typo3 gehören in diese Kategorie. Genau diese CMS gelten im deutschsprachigen Raum auch als Standardlösungen für den professionellen Webseitenbetrieb. Doch nicht jedes System ist für Ihr individuelles Vorhaben gleich gut geeignet.

WordPress versus Joomla – Welches CMS ist besser?

Immer wieder taucht die Frage auf, welches CMS besser ist – WordPress oder Joomla. Diese Frage lässt sich jedoch nicht so einfach beantworten. WordPress führt die Liste der beliebtesten Content-Management an. Dafür gibt es gute Gründe: Die Software ist sehr einsteigerfreundlich gehalten, kann auch beliebig erweitert werden. Mit vielen Erweiterungen (Plugins) wird aber auch WordPress ganz schön kompliziert und ist für sehr komplexe Web-Projekte nur mit Abstrichen geeignet. Da WordPress nicht von einer Firma hergestellt wird, gibt es natürlich auch keinen offiziellen Support mit bezahlten Support-Mitarbeitern. Häufige Sicherheits-Updates führen zu zusätzlichem Administrationsaufwand.

Mit 2,5 Millionen Installationen weltweit ist Joomla der zweitgrößte Vertreter auf dem CMS-Markt. Für Anfänger wirkt WordPress am Anfang einfacher und Joomla etwas komplexer. Wenn man sich aber für etwa 30 Minuten mit beiden Systemen in der Administration beschäftigt hat, wird man feststellen, dass Joomla genauso einfach ist, wie WordPress – in manchen Bereichen sogar noch einfacher. Es ist ein strukturiertes CM -System, das Anwender schnell verstehen und mit dem sich die meisten aller Web-Projekte realisieren lassen. Teilweise sind ausgereifte Erweiterungen kostenpflichtig und müssen manuell aktualisiert werden.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Joomla oder WordPress?

Hier gewinnt ganz klar Joomla! Die weite Verbreitung und enorme Anzahl an Plugins ist für WordPress in Punkto Sicherheit eher Fluch als Segen. Aufgrund des weitverbreiteten Einsatzes ist WordPress das beliebteste Ziel für Hacker-Angriffe. Die meisten Angriffe sind aufgrund von Schwachstellen in den Plugins erfolgreich. Bei der großen Auswahl ist nicht immer sichergestellt, dass die Erweiterungen stets aktuell gehalten werden.

Quellen:

https://www.netzsieger.de/k/content-management-systeme
https://www.ithelps.at/blog/97-webseiten/786-wordpress-vs-joomla
https://www.ionos.at/digitalguide/hosting/cms/cms-vergleich/

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