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Discord für Unternehmen – eine gute Alternative?

Discord, davon haben Sie bestimmt schon gehört, oder? Zumindest der Name fiel in den letzten Monaten immer häufiger, doch was genau ist Discord und eignet es sich für Unternehmen? Discord ist eine Alternative zu Programmen wie TeamSpeak, Microsoft Teams und Skype. Einmal angemeldet kann man video- und audiochatten, Sprachnachrichten verschicken, Chats erstellen und Dateien wie Bilder, Links oder Videos teilen. Mit wenigen Klicks kann man sich Gruppen, sogenannten Servern, anschließen, die sich für gleiche Themen interessieren. Zum Beispiel gibt es einige Lerngruppen, Fitnessgruppen – und vor allem Gruppen für Videospiele. Zudem kann man auch eigene Server erstellen und Leute dazu einladen.

Der Onlinedienst wurde 2015 von Jason Citron und Stan Vishnevskiy gelauncht. Damals wollten sie vor allem Videospieler unterstützen, die sich während Spielen schnell vernetzen wollten, ohne dass dabei die Geschwindigkeit des Spiels leidet. Und so entstand Discord, das vor allem in der Zeit der Corona-Pandemie an Beliebtheit gewann. 2018 hatte der Dienst bereits 130 Millionen Nutzer, 2020 waren es 250 Millionen. Heute sind mehr als 300 Millionen Nutzer auf Discord aktiv – und die Zahlen steigen weiter.

Discord – Sponsoren, Werbungen, Datenschutz

Da man Discord kostenlos nutzen kann, ist vorabzusehen, dass sich der Gigant irgendwie anders finanzieren muss. Dies geschieht über Sponsoren, individualisierte Werbungen und dem sogenannten Nitro-Abo. Mit diesem kostenpflichtigen Premium-Abo können User größere Daten hochladen und personalisierte Emojis erhalten. Zur weiteren Finanzierung wurde sogar der Versuch gestartet, Spiele in einem eigenen Discord-Store zu verkaufen, dieser hielt sich aber nur ein Jahr.

Da das Programm für alle Betriebssysteme erhältlich ist (man kann es übrigens nicht nur per App öffnen, sondern auch direkt im Browser), ist es bei Usern sehr beliebt. Auch viele Österreicher nutzen bereits die App, somit hat Discord in Österreich einen Marktanteil von 33 %. Zum Vergleich: Facebook hat einen Marktanteil von 36 %. Am beliebtesten ist die App bei Jugendlichen, allerdings kann sie auch für Unternehmen interessant sein. So wird Discord zum Beispiel öfters fürs Home Office verwendet. Aber Achtung: Discord finanziert sich neben den oben genannten Dingen auch vom Verkauf von Daten. Sobald ein Benutzer den AGB zustimmt, dürfen seine Daten vom Unternehmen gespeichert, verwendet und weiterverkauft werden. Natürlich sollte man auch als privater Nutzer darauf achten, was man sagt bzw. über wen man spricht. Aber Unternehmen sollten zusätzlich daran denken, dass Sie für die Daten ihrer Kunden verantwortlich sind und die DSGVO sehr schnell verletzt werden kann. Gut, dass es da neben Discord noch andere Programme gibt. Wir stellen kurz TeamSpeak und Microsoft Teams vor!

TeamSpeak und Microsoft Teams

  • TeamSpeak erschien bereits 2001 und bietet pro Server 32 Personen Platz. Im Gegensatz zu Discord verfügt TeamSpeak über keinen Videochat. Auch Emojis sind hier keine zu finden. Außerdem lässt sich das Programm nur über eine App öffnen, nicht jedoch im Browser. Dafür wird sehr viel Wert auf den Datenschutz gelegt.
  • Microsoft Teams ist 2017 erschienen und ebenso wie TeamSpeak kostenpflichtig. Dafür wird auch hier der Datenschutz beachtet und Daten werden verschlüsselt.

Ob nun Discord, TeamSpeak oder Microsoft Teams, das muss jeder für sich entscheiden. Fakt ist, dass der Marktanteil von Discord immer weiterwächst und Unternehmen dort direkt mit Kunden in Kontrakt treten können. Vor allem für Unternehmen mit einer jüngeren Zielgruppe ist Discord interessant.

Quellen:

www.derstandard.at/discord-kommunikations-app-fuer-gamer-wird-immer-beliebter
praxistipps.chip.de/discord-im-home-office-nutzen-das-muessen-sie-wissen
www.heise.de/Discord-vs-TeamSpeak-ein-Vergleich
www.messengerpeople.com/discord-messenger

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