Google-Updates: laufend Veränderungen

Jährlich ändert Google unangemeldet seinen Suchalgorithmus ca. 600 Mal. Durch Updates bzw. Optimierungen ergeben sich laufend Veränderungen, welche eine (manchmal geringfügige aber oft auch große) Auswirkung auf die Auffindbarkeit der Website haben.

Die Updates und Ihre Auswirkungen

Die größten Google-Updates der letzten Jahre waren z. B. Panda, Penguin, Hummingbird, Mobile first, RankBrain, Fred, Speed und das Phantom Update. Das Panda-Update dient als Qualitätsfaktor der bereitgestellten Inhalte für Google. Das heißt, dass einzigartige, qualitativ hochwertige Inhalte mit einem Mehrwert für den User ein besseres Ranking erreichen. Auch beim Penguin-Update steht die Qualität der Website im Vordergrund, jedoch dreht sich alles um die richtige Einsetzung der Keywords, das Identifizieren vom Spam, Verlinkungen und Backlinks. Mit dem Hummingbird Update gab es nicht nur ein paar Änderungen, sondern Google konzipierte einen gänzlich neuen Algorithmus. Ziel des Updates war, dass Google die gestellten Suchanfragen besser erkennen und interpretieren kann. Von diesem Update waren rund 90 % aller Websites betroffen. Da immer mehr User per Smartphone Google-Suchanfragen durchführen, wurde das Google Mobile Update und der Mobile-first-Index getätigt. Websites im responsiven Design bzw. für Mobilgeräte angepasste Websites, sind nicht nur gut für das Ranking, sondern bringen vor allem dem Nutzer wertvolle Vorteile und bessere Benutzerfreundlichkeit.

Qualität im Fokus

Das RankBrain-Update ermöglicht den Nutzern einen einfacheren Umgang mit Suchanfragen. Google erkennt mehrdeutige Suchanfragen und diese können besser interpretiert werden. Beim Phantom-Update stehen Qualität und Nutzerintentionen im Fokus. Wenn der Inhalt einer Website thematisch oder strukturell nicht auf die Intention des Nutzers abgestimmt ist und abfällige Nutzersignale erzielt, wirkt sich das negativ auf die Sichtbarkeit der Website aus. Mit dem Fred-Update wurde ein weiteres Update des Kern-Algorithmus durchgeführt. Websites, die minderwertigen Inhalt aufweisen und sehr anzeigenlastig sind, werden von Google abgestraft. Auch im Jahr 2019 hat Google bereits zwei Updates durchgeführt, die Details dazu wurden seitens Googles noch nicht kommuniziert. Es zeigen sich jedoch bereits Änderungen im Ranking.

Google kündigte im Oktober 2019 neues Update an

Die Werbebranche kommt nicht zur Ruhe. Am 25. Oktober 2019 kündigte Google ein neues Suchmaschinen-Update an – vorerst aber nur im englischsprachigen Raum. BERT heißt das nagelneue Update, welches in Zukunft Suchanfragen besser verstehen soll. BERT steht dabei für Bidirectional Encoder Representations from Transformers. Mit Hilfe von BERT verarbeitet Google Wörter von Suchanfragen nicht mehr einzeln, sondern erkennt die gestellte Frage inhaltlich. Bis jetzt hat sich Google bei Suchanfragen einzelne Wörter herausgepickt, um Ergebnisse liefern zu können. Allerdings hat das oft zu Ergebnissen geführt, die man gar nicht gesucht hat. Vor allem Wörter wie „kein“ und „nicht“ ignoriert Google wie selbstverständlich. Mit BERT soll das jetzt weniger oft passieren, eine von zehn Suchanfragen soll ein besseres Ergebnis erbringen. Stellt man Google eine ausgeschriebene Frage, erkennt BERT den Zusammenhang, den die einzelnen Wörter zueinander haben, und liefert ein passendes Suchergebnis. Das ist vor allem bei der Google-Suche über ein Mikrofon von Vorteil. Da werden Fragen in der Regel sprachlich korrekt ausformuliert, womit Google bis jetzt Schwierigkeiten hatte, die Fragen zu verstehen. Bis jetzt ist BERT nur im englischsprachigen Raum aktiv. Allerdings heißt es, dass das neue Update bereits gelernte Anfragen in andere Sprachen übersetzen kann.

Formulierung eigener Texte

Webseitenbetreiber müssen in Zukunft noch mehr auf die Formulierung eigener Texte achten. Um bei Suchergebnissen höher gerankt zu werden, müssen Texte so formuliert werden, dass sie inhaltlich zu den Suchanfragen von Usern passen. Aber auch wenn man Texte für BERT natürlicher formuliert, sollte man nicht darauf vergessen, dass auch noch der bisherige Algorithmus aktiv ist. Man sollte seine Sätze also nicht zu langatmig und verschachtelt formulieren. Grundsätzlich gilt: Wer Suchmaschinenoptimierung laufend, qualitativ und hochwertig umsetzt, seriös und transparent arbeitet, Kreativität einbringt, ständig aktuellen und einzigartigen Inhalt bereitstellt und dabei immer den Kontext des Nutzers im Blick behält, der lässt sich von Google-Updates wenig bis gar nicht beeindrucken. Außerdem sollten mobilen Nutzer nicht außer Acht gelassen und sichergestellt werden, dass Websites auch mobil eine gute Usability aufweisen, relevante Inhalte präsentiert und gut performt werden.

Quellen:

https://www.indexlift.com/de/google-updates-uebersicht
https://www.luna-park.de/blog/3426-google-updates-auf-panda-folgt-pinguin/
https://app.sistrix.com/de/google-updates
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/google-gibt-groesste-algorithmus-aenderungen-seit-jahren-bekannt-16450849.html
https://onlinemarketing.de/news/bert-groesstes-google-update-seit-fuenf-jahren

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